Beiträge mit dem Schlagwort: Slobozia

Das Leben in Slobozia

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Dada ist angekommen, und nach einem schönen, ersten Tag stürzen wir uns auf die Arbeit. Obwohl wir für die selbe Organisation und mit den selben Kindern wie in unserem gemeinsamen europäischen Freiwilligenjahr arbeiten, scheint dieses Mal alles besser. Es ist ein privates Projekt, und Dada kann es gestalten, wie sie möchte, und arbeiten, wie und wann sie möchte. Und da sie eine eifrige Dame mit Visionen ist, arbeiten wir viel – sehr viel. Oft ist es anstrengend, und die Hitze macht es nicht einfacher. Aber wir wissen, wofür wir es tun, und die Dankbarkeit und Liebe der Kinder ist buchstäblich umwerfend.

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Rumäniens Zukunft

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Eines der schönen Dinge an der Arbeit mit Kindern ist, dass sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Deshalb habe ich mich mal an einer Art Portrait-Fotografie herangetastet und hier eine Auswahl vorbereitet.

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Der Penner von Gara de Nord – von Bukarest nach Slobozia

Gara de Nord

Ich bin in Lüneburg aufgewachsen.
Natürlich gibt es dort Obdachlose.
Trotzdem gehörten sie nie zur Normalität. Ich erinnere mich gut an den schlecht rasierten, schmutzigen Alten mit blonden, verfilzten Haaren, gekleidet in punkiger, kaputter Kluft. Jeden Tag auf dem Weg zur Berufsschule sah ich ihn in der Katzenstraße sitzen, zwischen ’nem alternativen Szeneschuppen und ’nem Jugendtreff im historischen Gebäude der ehemaligen Musikschule. Manchmal traf mich sein müder Blick, und ich hielt ihm stand. Ich wusste nicht, wieso es mir so leicht fiel. Ich weiß es immer noch nicht. Aber ich weiß, das bewusstes Wegschauen nur wenig besser als ein verachtenswerter Blick ist.
Eines Abends begegnete ich ihm in meiner Stammkneipe. Selber Look, selber Blick. Hier fiel er nicht auf. Nur das elegante, stets neu gefüllte Weinglas, vereint mit seinen schmutzigen, kaputten Fingernägeln, wirkte befremdlich. Ich nickte ihm zu, und er antwortete lallend.
(Titelfoto von Panoramio|Google Maps)

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