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Gestrandet in Kerkyra

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Die Nacht auf der Bank war in Ordnung. Allerdings war die Bank so geformt, dass nach einiger Zeit die Beine schmerzten. Das Tickethäuschen hatte ein Bad, das ich auch zum Zähneputzen nutzen konnte. Einer der Ticketverkäufer schaute skeptisch zu mir herüber. Als ich den Vorraum mit dem schmutzigen Spiegel und dem schmierigen Waschbecken verließ, schloss er die Tür ab. Schlechte Aussichten für den nächsten Tag, dachte ich. Ich schulterte meinen Rucksack und folgte der Küstenstraße Richtung Altstadt. Nachdem ich in einem Supermarkt mein Frühstück besorgte und mich in eine hübsche, leere Straße setzte, war es bereits neun Uhr. Es stellte sich heraus, dass ich mich in eine der meist besuchten, touristischen Straßen gesetzt hatte. Die Ladenbesitzer öffneten langsam ihre Läden, sodass ich zu Gunsten der ausgestellten Ware weichen musste. Das hübsche Schild eines Buchladens, zeitgleich Café, erregte meine Aufmerksamkeit. Ich merkte mir den Ort und folgte der Straße bis zu einem Platz, der mein Inselleben als Mittelpunkt all meines Glücks und Pechs gestalten sollte.

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Das Leben in Slobozia

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Dada ist angekommen, und nach einem schönen, ersten Tag stürzen wir uns auf die Arbeit. Obwohl wir für die selbe Organisation und mit den selben Kindern wie in unserem gemeinsamen europäischen Freiwilligenjahr arbeiten, scheint dieses Mal alles besser. Es ist ein privates Projekt, und Dada kann es gestalten, wie sie möchte, und arbeiten, wie und wann sie möchte. Und da sie eine eifrige Dame mit Visionen ist, arbeiten wir viel – sehr viel. Oft ist es anstrengend, und die Hitze macht es nicht einfacher. Aber wir wissen, wofür wir es tun, und die Dankbarkeit und Liebe der Kinder ist buchstäblich umwerfend.

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Fein geschmaust in Oradea

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Ich hab’s geschafft! Aber alles der Reihe nach. Um sechs Uhr packe ich mein Zelt zusammen. Recht spät, doch kam der Sonnenaufgang nicht gegen das Neonlicht der Tankstelle und des seltsamen Parkplatzes an. Ich schaute sogar um zwei Uhr nachts auf mein Handy, um mich zu vergewissern, ob es nicht bereits morgen sei.
Ich folgte dem jungen Tankwart, dem ich letzten Abend nach dem Zeltplatz fragte, ins nächste Dorf. Dort, an einer Bushaltestelle, platzierte ich mich mit dem Daumen in der angenehmen Morgensonne. Ich musste nicht lange warten, bis mich eine für meinen ungarischen Erfahrungsschatz eher ungewöhnliche, junge Frau mitnahm. Weiterlesen

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Budapest I – Eine Nacht in Pest, einige in Buda

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Spoon und ich sind in Budapest angekommen. Die Nacht hatte begonnen, aber es war angenehm warm. Budapest fühlte sich vertraut an, und es war irgendwie schön, nach etwa einem Jahr wieder hier zu sein, an einem Ort, der nicht absolut neu ist wie die Orte der vorherigen Wochen meines Abenteuers. Ich erinnerte mich an Rebekka, die deutsche, junge Frau, die ich in Lausanne kennenlernen durfte. Sie bot mir einst an, mich bei ihr und ihrem Freund aufzunehmen, sollte ich bald auch in Budapest ankommen. Nun war ich hier, doch wie sollte ich sie finden?

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