Spoon

Das ist Spoon.

Offiziell und rein rechtlich eine reinrassige Malinois. Das lassen wir mal so stehen.

Spoon hatte mich und meine Freundin in Rumänien nahe der moldavischen Grenze aufgegabelt. Klein war sie, schmutzig und dürr. Am Stadtrand kam sie voll Vertrauen und zielstrebig zu uns gelaufen. Wir fütterten sie mit Käsegebäck, welches wir für unseren Marsch zur nächsten Stadt gekauft hatten. Dadurch angespornt folgte sie uns, direkt bei Fuß, Kilometer um Kilometer, Dorf um Dorf.

Sehr früh wurden unsere Herzen schwach. Wir stärkten, auch wenn wir uns das nicht zuschreiben würden, das neue Band bewusst dadurch, diesem Straßenhund einen Namen zu geben: Spoon. Durch die Verteidigung der kleinen Hundedame vor anderen Hunden, das schuldhafte Fortlocken dieser aus ihrer vertrauten Umgebung und das Erleben weiterer Abenteuer entschieden wir uns, sie in unserem rumänischen Heim in Slobozia aufzunehmen, wo wir unseren Europäischen Freiwilligendienst leisteten.

Zehn Monate später flog sie mit mir nach Hamburg.

Nach unserer Südosteuropareise von Mai bis September 2014 wurde sie in Lovech (Bulgarien) am 13. Dezember 2014 von einem Auto überfahren und verstarb nur wenige Sekunden später in meinen Armen. Ihr Grab befindet sich in Slobozia, dort, wo sie den Großteil ihres Lebens verbrachte.

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