Vagabund mit Hund (StädteFotografie)

Und so landet man unter der Brücke… (von Igoumenitsa nach Sofia)

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Auch auf dem Festland sollte ich noch etwas auf die Rückkehr meines Glücks warten. Niemand hatte angehalten, um mich aus der Hafenstadt zu bringen. Dabei hatte ich doch so gehofft, zumindest Ioannina zu erreichen, wo ich noch Kontakt zu einem der griechischen Studenten von Samothraki hatte. Der Verkehr am Highway, der am Tor zum Hafen endet, bestand auch nur aus den Lastwagen und Autos, die von den Fähren aus Italien und Sonstwo kommen. Die letzte und einzige Fähre, auf die ich hoffen konnte, ließ aber noch auf sich warten, und als es soweit war, musste ich einsehen, dass ich diese Nacht wohl hier verbringen musste.

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Ein Scheißesturm mit göttlichen Grüßen

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Sie war nicht da.

Die Straßenverkäuferin, die ich vorherige Woche als Freund gewann, war nicht dort. Auch der weltreisende Künstler war nicht da. Während es für letzteren nicht ungewöhnlich war, wusste ich im Falle der anderen, dass irgendetwas vorgefallen sein musste. Der unsympathische Kerl, der täglich von früh bis spät Geld für seine Familie erwirtschaftet, hat sich auf dem Platz breit gemacht, der für meine Freundin bestimmt war. Mit mulmigem Gefühl näherte ich mich ihm und grüßte ihn. Er drehte sich herum und fragte mich ohne große Überraschung, wie es mir gehen würde. Ich antwortete knapp bevor er mir vorwurfsvoll erzählte, was sich zugetragen hatte, während ich mir in Mirtiotissa die Sonne auf den Wanst scheinen ließ.

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Gestrandet in Kerkyra

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Die Nacht auf der Bank war in Ordnung. Allerdings war die Bank so geformt, dass nach einiger Zeit die Beine schmerzten. Das Tickethäuschen hatte ein Bad, das ich auch zum Zähneputzen nutzen konnte. Einer der Ticketverkäufer schaute skeptisch zu mir herüber. Als ich den Vorraum mit dem schmutzigen Spiegel und dem schmierigen Waschbecken verließ, schloss er die Tür ab. Schlechte Aussichten für den nächsten Tag, dachte ich. Ich schulterte meinen Rucksack und folgte der Küstenstraße Richtung Altstadt. Nachdem ich in einem Supermarkt mein Frühstück besorgte und mich in eine hübsche, leere Straße setzte, war es bereits neun Uhr. Es stellte sich heraus, dass ich mich in eine der meist besuchten, touristischen Straßen gesetzt hatte. Die Ladenbesitzer öffneten langsam ihre Läden, sodass ich zu Gunsten der ausgestellten Ware weichen musste. Das hübsche Schild eines Buchladens, zeitgleich Café, erregte meine Aufmerksamkeit. Ich merkte mir den Ort und folgte der Straße bis zu einem Platz, der mein Inselleben als Mittelpunkt all meines Glücks und Pechs gestalten sollte.

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Das Leben in Slobozia

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Dada ist angekommen, und nach einem schönen, ersten Tag stürzen wir uns auf die Arbeit. Obwohl wir für die selbe Organisation und mit den selben Kindern wie in unserem gemeinsamen europäischen Freiwilligenjahr arbeiten, scheint dieses Mal alles besser. Es ist ein privates Projekt, und Dada kann es gestalten, wie sie möchte, und arbeiten, wie und wann sie möchte. Und da sie eine eifrige Dame mit Visionen ist, arbeiten wir viel – sehr viel. Oft ist es anstrengend, und die Hitze macht es nicht einfacher. Aber wir wissen, wofür wir es tun, und die Dankbarkeit und Liebe der Kinder ist buchstäblich umwerfend.

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Fein geschmaust in Oradea

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Ich hab’s geschafft! Aber alles der Reihe nach. Um sechs Uhr packe ich mein Zelt zusammen. Recht spät, doch kam der Sonnenaufgang nicht gegen das Neonlicht der Tankstelle und des seltsamen Parkplatzes an. Ich schaute sogar um zwei Uhr nachts auf mein Handy, um mich zu vergewissern, ob es nicht bereits morgen sei.
Ich folgte dem jungen Tankwart, dem ich letzten Abend nach dem Zeltplatz fragte, ins nächste Dorf. Dort, an einer Bushaltestelle, platzierte ich mich mit dem Daumen in der angenehmen Morgensonne. Ich musste nicht lange warten, bis mich eine für meinen ungarischen Erfahrungsschatz eher ungewöhnliche, junge Frau mitnahm. Weiterlesen

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Budapest II – Brarbequesilia

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Fannes Wohnung ist wohl die kleinste und verwinkelste, in der ich je war. Das hätte sehr interessant werden können, mit ihr und ihren zwei anderen Couchsurfern, schließlich gab es nur zwei Matratzen im Schlafzimmer, die liebevoll auf dem Boden lagen. Und dann gab es noch Spoon, und einen Vogel, der herumschwirrte. Doch es kam wie so oft ganz anders!

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Budapest I – Eine Nacht in Pest, einige in Buda

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Spoon und ich sind in Budapest angekommen. Die Nacht hatte begonnen, aber es war angenehm warm. Budapest fühlte sich vertraut an, und es war irgendwie schön, nach etwa einem Jahr wieder hier zu sein, an einem Ort, der nicht absolut neu ist wie die Orte der vorherigen Wochen meines Abenteuers. Ich erinnerte mich an Rebekka, die deutsche, junge Frau, die ich in Lausanne kennenlernen durfte. Sie bot mir einst an, mich bei ihr und ihrem Freund aufzunehmen, sollte ich bald auch in Budapest ankommen. Nun war ich hier, doch wie sollte ich sie finden?

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Zagreb, Leichenschleim adé

DSC_5146 (Copy)Ich kann immernoch kaum fassen, dass ich es bis Zagreb geschafft habe. Wäre ich die zehn Minuten bis acht Uhr abends nicht länger stehen geblieben, hätte ich mein Zelt früher aufgebaut und damit die Rockerbanane verpasst. Stattdessen bin ich jetzt in Zagreb, kann eine Dusche mit Spoon nehmen und meine Wäsche waschen! Um nicht nackt dazustehen, schenkte mir Marco ein äußerst elegantes T-Shirt, welches mir passte und ihm somit viel zu klein ist, und lieh mir Unterwäsche. Was für ein Service.
Die Zeit in Zagreb war recht unspektakulär. Nach der ersten Nacht, welche ich auf deren Ausziehsofa verbrachte, war es Sonntag, und ich nutzte den Tag für eine Fototour durch das Zentrum.

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