Monatsarchiv: Mai 2014

Budapest I – Eine Nacht in Pest, einige in Buda

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Spoon und ich sind in Budapest angekommen. Die Nacht hatte begonnen, aber es war angenehm warm. Budapest fühlte sich vertraut an, und es war irgendwie schön, nach etwa einem Jahr wieder hier zu sein, an einem Ort, der nicht absolut neu ist wie die Orte der vorherigen Wochen meines Abenteuers. Ich erinnerte mich an Rebekka, die deutsche, junge Frau, die ich in Lausanne kennenlernen durfte. Sie bot mir einst an, mich bei ihr und ihrem Freund aufzunehmen, sollte ich bald auch in Budapest ankommen. Nun war ich hier, doch wie sollte ich sie finden?

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Fünf Stunden, die sich lohnen sollten

An der kroatisch-ungarischen Grenze

An dem Tag, an dem ich Zagreb verließ, sollte es regnen. Und das tat es dann auch, und zwar richtig! Als es zu stürmen anfing, und die großen Hagelklumpen vom Himmel schlugen, saß ich bereits in der Straßenbahn zum östlichen Ende der Stadt. Da ich mich im Westen befand und die Straßenbahn sehr langsam ist, hoffte ich, dass der Regen so schnell aufhört, wie er anfing, bevor ich die Bahn verlassen musste.

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Zagreb, Leichenschleim adé

DSC_5146 (Copy)Ich kann immernoch kaum fassen, dass ich es bis Zagreb geschafft habe. Wäre ich die zehn Minuten bis acht Uhr abends nicht länger stehen geblieben, hätte ich mein Zelt früher aufgebaut und damit die Rockerbanane verpasst. Stattdessen bin ich jetzt in Zagreb, kann eine Dusche mit Spoon nehmen und meine Wäsche waschen! Um nicht nackt dazustehen, schenkte mir Marco ein äußerst elegantes T-Shirt, welches mir passte und ihm somit viel zu klein ist, und lieh mir Unterwäsche. Was für ein Service.
Die Zeit in Zagreb war recht unspektakulär. Nach der ersten Nacht, welche ich auf deren Ausziehsofa verbrachte, war es Sonntag, und ich nutzte den Tag für eine Fototour durch das Zentrum.

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Banana & High Level-Couchsurfer

Ich hörte schon öfter, dass es schwer ist, in Kroatien zu trampen. Meiner jetzigen Erfahrung nach, kann ich das bestätigen. Nachdem ich mich von Kum Kum verabschiedete, noch schnell in die Erdbeerpackung griff und mich auf den Weg zu der Stelle machte, die ich über HitchWiki fand, stand ich ewig an einer idealen T-Kreuzung mit langem Haltestreifen auf meiner Seite für Autos. Über mir das große Verkehrschild, dass zur Autobahn Richtung Zagreb und somit auch Ungarn führte. Ich weiß, ich will große Städte umgehen, doch ich sehnte mich zu sehr danach, meine Wäsche zu waschen und eine richtige, am besten noch heiße Dusche zu nehmen. Das eine Dusche für einen von uns später absolut nötig werden würde, hätte ich bis jetzt noch nicht gedacht.

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Unterwegs mit Kum Kum III (Opatija, Rijeka)

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Kum Kum entschied sich, den längeren Weg nach Rijeka zu nutzen. Wegen der Aussicht, denn die bevorzugte Straße liegt direkt an der Küste. Ich war sehr müde und hatte Schwierigkeiten, die Augen offen zu halten. Trotzdem lohnte es sich! Die Aussicht war wunderschön. Bei einem kurzen Halt an einem Restaurant konnten wir den Blick in Ruhe schweifen lassen. Dort sah ich nach langer Zeit auch wieder einen schmuddeligen Straßenhund.

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Unterwegs mit Kum Kum II (Grenzerfahrung, Pula)

Gruppenfoto Sunset

Wir verließen am späten Nachmittag des 21. Mai Trieste, um vor Sonnenuntergang Kroatiens Strände zu erreichen. Kum Kum war ganz versessen darauf, endlich im Meer zu baden. Trotzdem hatte er, wie auch ich, keine Badehose für seine Reise eingepackt. Aber das ist egal, denn heutzutage macht das optisch doch eh kaum einen Unterschied.
Wir waren gut in der Zeit und überschritten die slowenische Grenze ohne auch nur einen Grenzbeamten zu sehen. Paar Minuten später erreichten wir die Grenze nach Kroatien. Hier sah die Lage anders aus, und beinahe hätten wir die Bekanntschaft mit Spürhunden machen müssen.

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Unterwegs mit Kum Kum I (Verona, Trieste)

Frühstück an der Etsch

Es ist einer meiner Pläne, bald mit einem schön eingerichteten Kleinbus durch die Welt zu reisen. Dass ich jetzt schon in so ein Leben hineinschnuppern kann, ist echt abgefahren und bestärkt meine Idee ungemein. Denn Kum Kum lebt bereits diesen Lebensplan, und hat seinen Van mit allerlei ausgestattet. Ein Bett, eine Kochstelle, Dusche, „Notfalltoilette“.

In der selben Nacht, in der wir Milano verließen, erreichten wir auch Verona. Wir fanden schnell einen Schlafplatz am Straßenrand nahe des Zentrums. Ich schlief sehr gut, denn sein Bett bietet genug Platz für zwei Personen. Trotzdem ist es seltsam, in all dem Trubel einer Stadt aufzuwachen. Zu wissen, dass man beim Öffnen der Schiebetür, noch schlaftrunken und zerzaust, mitten ins Zentrum einer Stadt sieht, ist nicht sonderlich schön. Aber man muss die Tür ja nicht öffnen. Es sei denn, man muss seine Notdurft verrichten. Und vor allem, wenn man einen Hund hat. So beginnt ab jetzt jeder Tag damit, eine geeignete Stelle im Freien zu finden.

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Milano II – Piano City und ein französischer Glücksfall

DSC_4402 (Copy)Ambhika sagte mir, würde ich bis Freitag bleiben, so bleibe ich das ganze Wochenende, denn in der Stadt findet das jährliche Festival „Piano City“ statt, an dem überall verschiedene Pianisten die Tasten bearbeiten. Manch einer lädt sogar nach Hause ein, aber nur mit Anmeldung. Das kann ganz elegant sein, mit reichlichem Buffet auf der Terrasse oder ganz lässig im zehn Quadratmeter-Wohnzimmer eines Studenten. Ambhika besuchte beide Beispiele, ich besuchte keines. Ich wollte bis Freitag bleiben, doch Ambhika behielt Recht.

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