Das Ende einer Reise und ein Neuanfang

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Mit dem Geld, welches ich nach meinem Aufenthalt in Griechenland noch hatte, käme ich auf sehr sparsamen Wege vielleicht noch quer durch die Türkei. Trotzem: Für mich ist mein Entschluss, meine Reise hier in Lovech zu beenden, eine runde Sache.

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Und so landet man unter der Brücke… (von Igoumenitsa nach Sofia)

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Auch auf dem Festland sollte ich noch etwas auf die Rückkehr meines Glücks warten. Niemand hatte angehalten, um mich aus der Hafenstadt zu bringen. Dabei hatte ich doch so gehofft, zumindest Ioannina zu erreichen, wo ich noch Kontakt zu einem der griechischen Studenten von Samothraki hatte. Der Verkehr am Highway, der am Tor zum Hafen endet, bestand auch nur aus den Lastwagen und Autos, die von den Fähren aus Italien und Sonstwo kommen. Die letzte und einzige Fähre, auf die ich hoffen konnte, ließ aber noch auf sich warten, und als es soweit war, musste ich einsehen, dass ich diese Nacht wohl hier verbringen musste.

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Ein Scheißesturm mit göttlichen Grüßen

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Sie war nicht da.

Die Straßenverkäuferin, die ich vorherige Woche als Freund gewann, war nicht dort. Auch der weltreisende Künstler war nicht da. Während es für letzteren nicht ungewöhnlich war, wusste ich im Falle der anderen, dass irgendetwas vorgefallen sein musste. Der unsympathische Kerl, der täglich von früh bis spät Geld für seine Familie erwirtschaftet, hat sich auf dem Platz breit gemacht, der für meine Freundin bestimmt war. Mit mulmigem Gefühl näherte ich mich ihm und grüßte ihn. Er drehte sich herum und fragte mich ohne große Überraschung, wie es mir gehen würde. Ich antwortete knapp bevor er mir vorwurfsvoll erzählte, was sich zugetragen hatte, während ich mir in Mirtiotissa die Sonne auf den Wanst scheinen ließ.

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Mirtiotissa – Sonne, Sterne, Strand und Schwengel

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Mirtiotissa ist ein FKK-Strand, aber das wusste ich bereits. Nach meiner ersten, kurzen Nackterfahrung auf Samothraki, so dachte ich mir, kann ich auch auf’s Ganze gehen – und kennen tut mich hier doch eh niemand. Übrigens, in Griechenland ist FKK offiziell nicht erlaubt. Trotzdem wird hier und da die Freie Körperkultur ausgelebt.
Mirtiotissa ist im Jahr 2006 durch einen Sturm ein Stück weit geschrumpft. Mittlerweile lagerte sich aber wieder etwas Sand ab, sodass es sich eigentlich ganz gut aushalten lässt. Privatsphäre findet man dort aber trotzdem nicht. Aber will man das als Nudist eigentlich? Ich denke, das würden wohl die meisten behaupten. Ohne mich weiter zu informieren behaupte ich einfach mal, dass Nudisten es einfach genießen, ohne Kleidung im Freien zu sein und vor allem hier nackt zu baden. Oder steckt da doch manchmal ein Hauch Exhibitionismus hinter? Später dazu mehr.

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Gestrandet in Kerkyra

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Die Nacht auf der Bank war in Ordnung. Allerdings war die Bank so geformt, dass nach einiger Zeit die Beine schmerzten. Das Tickethäuschen hatte ein Bad, das ich auch zum Zähneputzen nutzen konnte. Einer der Ticketverkäufer schaute skeptisch zu mir herüber. Als ich den Vorraum mit dem schmutzigen Spiegel und dem schmierigen Waschbecken verließ, schloss er die Tür ab. Schlechte Aussichten für den nächsten Tag, dachte ich. Ich schulterte meinen Rucksack und folgte der Küstenstraße Richtung Altstadt. Nachdem ich in einem Supermarkt mein Frühstück besorgte und mich in eine hübsche, leere Straße setzte, war es bereits neun Uhr. Es stellte sich heraus, dass ich mich in eine der meist besuchten, touristischen Straßen gesetzt hatte. Die Ladenbesitzer öffneten langsam ihre Läden, sodass ich zu Gunsten der ausgestellten Ware weichen musste. Das hübsche Schild eines Buchladens, zeitgleich Café, erregte meine Aufmerksamkeit. Ich merkte mir den Ort und folgte der Straße bis zu einem Platz, der mein Inselleben als Mittelpunkt all meines Glücks und Pechs gestalten sollte.

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Ein wenig Pech, ein Haufen Glück – von Meteora nach Korfu

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Als ich von meinem Abenteuer zurückkam sprang ich in den Pool, duschte, trank und aß etwas. Ich genoss den letzten Abend auf dem Campingplatz am Laptop und fragte mich, wie’s wohl weitergehen sollte. Am nächsten Morgen, immernoch ratlos, las ich etwas über den Pindus Nationalpark, der laut ’ner Greentours-Homepage wahrscheinlich der am wenigsten bekannteste und besuchte Nationalpark Europas sei. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich nach Meteora abermals in der Natur verschütt gehen möchte und peilte die nächste, größere Stadt Ioannina als erste Destination an. Von dort aus könnte ich weiterplanen.

So kam ich, nachdem ich meine Vorräte in einem Supermarkt aufstockte, erst gegen 15 Uhr am Rande Kalampakas an. Hier gibt es einen perfekten Punkt zum Trampen, mit guter Sicht und genug Haltefläche, ohne andere Autos zu behindern.

Ich mache es kurz: Nach sechs Stunden bin ich elf Kilometer vorangekommen, von denen ich einen lief, und war einen Kilo Gratisnektarinen und mehrerer Kilo Enttäuschung reicher. Kaum auszudenken, dass diese Odysee in einer Villa enden sollte.

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Vertrocknet in Meteora

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Dieses Mal hatte ich mich besser auf das Land vorbereitet. Deshalb wusste ich über die Sehenswürdigkeiten, die das Land zu bieten hat, Bescheid. Als ich auf dem Bett in der Direktion in Slobozia lag und das Internet durchforstete, hatte ich mir Meteora als erste, touristische Sehenswürdigkeit ausgesucht. Hierbei handelt es sich um eine Felsformation, die wurmartig aus der Erde glotzt und tagtäglich von Unmengen an Touristen besucht wird. Auf den Gipfeln wachen einige Klöster über irgendwas und können gegen Eintritt betreten werden. Die meisten Touristen wählen das Auto oder den Bus, um die Klöster zu besuchen. Das Abenteuer, das ich erlebt hatte, können sie deshalb nur erahnen.

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Inselleben auf Samothraki

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Ich traf den Anfang 30jährigen Ecuadorianer im Hafen, als ich die Fähre verließ. Der erste Eindruck der Insel wurde von schöner Architektur, Palmen und regem Touristenleben bestimmt. Als wir versuchten, uns einen Überblick zu erschaffen, trafen wir ein junges Pärchen. Der junge Mann erzählte uns von einem wunderschönen Campingplatz, oben bei den Bathras namens Paradiso. Bathras werden die kleinen Becken genannt, die sich unterhalb der Wasserfälle bilden und nur allzu stark zum Baden einladen. Natürlich sei das Campen dort oben im Wald illegal! Wir ließen uns trotzdem und ebenso natürlich den Weg beschreiben: Blablabla, aha, hmhm, achso, so so, hmhm, ihr findet das schon selbst heraus, wenn ihr wirklich wollt, hüstel hust hust. Das Camp, welches eher einem kleinen Dorf glich, erstreckte sich über ein paar Ebenen des Waldes, begrenzt durch eine Ziegenwiese und Paradiso selbst. Wir schlossen uns kurzerhand einer Gruppe junger Leute an und bauten unsere Zelte auf. Das Inselleben konnte beginnen.

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